| Weitere Krankheiten | |||||||||
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Nachstehend finden Sie einige Beispiele von Wurzelkrankheiten. Mehr Informationen hierzu und auch über weitere
Krankheitsbilder finden Sie unter
Krankheiten und Schäden/ Online-Diagnose. 1. Wurzelbrand (Pythium, Phoma, Aphanomyces) An der Entstehung dieser Krankheit sind diverse boden- und samenbürtige Pilze beteiligt. Besonders bei ungünstigen Frühjahrsentwicklungen sind größere Schäden durch Wurzelbrand möglich. Diese Krankheit kann auf allen rübenfähigen Böden auftreten. Symptome
Maßnahmen
2. Herz- und Trockenfäule (Bormangel) Die Rübe als borbedürftige Pflanze weist bei Mangelerscheinungen Fäulnis am Rübenkörper auf. Dadurch sinkt der Ertrag deutlich ab und der Blattaustrieb im Spätsommer kann zusätzlich den Zuckergehalt reduzieren. Bor stabilisiert in der Pflanze die Zellwände. Bei Bormangel ist der Abtransport der Assimilate aus den Blättern gestört und somit die aktive Aufnahme von Nährstoffen und Wasser aus dem Boden beeinträchtigt. Eine Umlagerung des Bors in der Pflanze ist nicht möglich, daher reagieren zuerst die jüngsten Blätter auf die Mangelsituation. Die Krankheit tritt, auch bei ausreichendem Borgehalt des Bodens, häufig bei hohem pH-Wert (Festlegung von Bor) und auf trockenen Standorten auf. Symptome
Maßnahmen Eine Blattspritzung zu Reihenschluss mit Bor-Düngern (1 – 2 mal). Eine Bekämpfung sollte möglichst vor Ausbreitung des Schadens erfolgen (auf Risikostandorten vorsorglich bei Reihenschluss). 3. Gürtelschorf (Actinomycetes) Die Krankheit wird durch Strahlenpilze, die zu den Bakterien zählen und im Boden weit verbreitet sind, ausgelöst. Symptome
Maßnahmen Da eine direkte Bekämpfung nicht möglich ist, muss die Rübe in ihrem Wachstum unterstützt werden. Besondere Maßnahmen sind hierbei:
4. Mietenfäule (Fusarium, Penicillium, Botrytis, Sclerotinia) Mietenfäule wird durch verschiedene pilzliche Erreger hervorgerufen. Sie sind weit verbreitet und können als Schwächeparasiten zahlreiche Arten befallen. Symptome
Maßnahmen
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