| Laden / Reinigen | |||
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Rübenanbauer und Zuckerfabriken arbeiten gemeinsam an Verfahren, mit denen der Erdanteil an den Rüben
weiter verringert werden kann. In den Zuckerfabriken belastet die Erde die Rübenannahme und verursacht
hohe Nachbehandlungskosten. Dem Rübenanbauer geht wertvoller Ackerboden verloren und es entstehen zusätzliche
Transportkosten für die mitgelieferte Erde. Neben kontinuierlicher Verbesserung der Reinigungstechnik in den
Erntemaschinen wird seit Beginn der 90er Jahre zusätzlich die Abreinigung der Erde beim Verladen der Feldrandmieten
betrieben. Dies leistet einen Beitrag zur Erhaltung der natürlichen Produktionsgrundlagen und verringert deutlich
unnötige Transporte. Bei der Feldrandreinigung werden in drei Arbeitsschritten:
Stoßwirkung und Reibung der Rüben untereinander spielen bei der Reinigung eine wichtige Rolle. Die Reinigungsintensität richtet sich dabei nach dem Erdbesatz in der Miete, vermeidet aber gleichzeitig stärkere Verletzungen der Rüben. Prinzipiell wird unterschieden in:
Bereits bei der Anlage der Feldrandmieten (s. LIZ-Rübenernte und Mietenanlage und LIZ-Mietenpflege) sind den Anforderungen von Verladung und Transport wie beispielsweise maximale Mietenbreite oder Abstände zu Wegen und Hindernissen Rechnung zu tragen.
Die Zuckerfabriken fördern die Anstrengungen zur Minimierung des Erdanteils finanziell und belegen andererseits eine überdurchschnittliche Erdanlieferung mit zusätzlichen Abgaben. Mit dem System von Feldrandlagerung mit Vorreinigung ergeben sich für den Rübenanbauer zudem organisatorische Vorteile bei Ernte und Logistik. Bereits heute gelangen rund 90 % der Rüben vorgereinigt in die Zuckerfabrik. . |


