Einer mangelhaften Versorgung kann durch eine der folgenden Düngungsmaßnahmen begegnet werden:
| Nährstoff |
Bodendüngung (bei latentem Mangel) |
Blattdüngung (bei akutem Mangel) |
Bemerkungen |
| Bor |
- 0,5 - 1,0 kg/ha Bor - auf schweren Böden
bis 3,0 kg/ha Bor - auf leichten Böden bis 2,0 kg/ha Bor |
- bis 0,5 kg/ha Bor |
- keine Vorratsdüngung über
längeren Zeitraum im Boden möglich- auswaschungsgefährdet |
| Mangan |
- auf schweren Böden tritt latenter Mangel kaum auf
- auf leichten Böden
bis zu 15 kg/ha Mangansulfat (MnSO4) |
- bis 10 kg/ha Mangansulfat (MnSO4)
| - Verfügbarkeit nimmt mit steigenden pH-Werten ab
- pH-Werte unter 5,5 können eine phytotoxische Wirkung
durch zu viel freies Mangan auslösen |
| Schwefel |
- S-Mineralisation und Schwefeleinträge aus der Luft reichen i.d.R. zu Zuckerrüben aus
- Zufuhr als begleitender Nährstoff in anderen Düngemitteln
| - in Kombination mit z.B. Mangansulfat oder Bittersalz wird Schwefel
ausreichend zugeführt
| - keine Vorratsdüngung möglich, da auswaschungsgefährdet
- Mangel zuerst auf leichten Standorten mit Rapsanbau |
| Natrium |
- von 100 kg/ha Natriumoxid (Na2O) (Sandböden) bis 200 kg/ha Natriumoxid (Na2O)
(Kalksteinverwitterungsböden)
| Keine |
- Bedarf wird größtenteils durch die Grunddüngung gedeckt |